Am 14.10.1993 wurde der 26 Jahre alte
Sanitätsfeldwebel Alexander Arndt in Phnom Penh / Kambodscha auf
offener Straße erschossen. Offiziell gilt er als erster toter
Bundeswehrsoldat im Auslandeinsatz.
Der Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißinger wurde am
8.10.2001 in Abchasien / Georgien bei einer UNOMIG- Mission bei
einem Hubschrauberflug abgeschossen und gilt als der erste deutsche
Soldat, der durch gegnerische Einwirkung sein Leben verlor.
Die Zahl der seit 1993 im Auslandseinsatz
gestorbenen deutschen Soldaten wird mit 70 beziffert, von denen 42
Todesfälle auf "Fremdeinwirkung" - also Bombenanschläge oder
Raketenbeschuss - zurückzuführen sein sollen. Häufigste Todesursache
ohne Fremdeinwirkung sind Unfälle, die sich bei Ausübung des
Dienstes ereignen.